• rss
Peer Steinbrück und Norbert Römer ganz nah

Peer Steinbrück und Norbert Römer ganz nah

Wir waren keinen Moment zu früh da , jedenfalls war der Parkplatz am Freischütz schon bei unserer Ankunft um 17.00 Uhr gut gefüllt. Als wir dann in der Festhalle waren, fanden die fünf Genossen aus Halver noch gute Plätze zwischen den Genossen der Ortsvereine Kierspe und Schalksmühle. So konnten wir uns schon vor Beginn der Veranstaltung gut austauschen. Alle waren vor allem auf den Kanzlerkanidaten und seine Rede gespannt. Die Getränke wurden freundlich serviert und der Imbiss aus Brezeln,Wurst u. Schmalzbroten kam gut an.

Mit grossem Gefolge und unter dem Blick von jede Menge Pressepersonal kam dann Peer und saß mit seinen Beratern etc. direkt unterhalb des Rednerpultes. (Einen Eindruck der Räumlichkeiten findet ihr unter Galerie)

Dann die erste Nachricht von Norbert Römer , Hannelore Kraft war erkrankt und konnte nicht teilnehmen. Norbert stimmte die rund 800 Gäste auf den ” politischen ” Aschermittwoch kräftig ein und feuerte die ersten Breitseiten vor allem in Richtung Landes CDU und FDP. Vor allem die Altlasten der Rüdgers Zeit waren Ziel der Rede.

Die Rede von Peer Steinbrück war humorvoll und geladen, aber auch selbstkritisch und von Rückblicken in die Zeit um 2005 begleitet. Er stellte heraus ein Kandidat mit Ecken und Kanten zu sein , aber hundertprozentig auf  Sieg und nicht auf  Platz bei der Wahl im Herbst zu setzen. Kurz , Fr. Merkel profitiert jetzt von den unpopulären und schweren   Entscheidungen der grossen Koalition , in der die CDU  die Lorbeeren und die SPD die Prügel bezogen habe. Eine solche grosse Koalition sei für ihn undenkbar und das Ziel sei eine stabile Regierung mit den Grünen. Weiterhin hob er die Bedeutung der Landtagswahlen hervor und das er ja diese Mehrheit im Bundesrat für seine Zeit als Kanzler braucht. Also alles auf Sieg und kein Blick auf irgentwelche Umfragen,die eh nur Schall und Rauch seien. Die kürzeste Halbwertzeit hätte dabei das kurzsichtige Betreungsgeld. Die Mittel gehören in die Bildung von U3 bis zur Weiterbildung der Arbeitnehmer.

Thema war auch unsere wirtschaftliche Situation in Europa und die Verantwortung für Europa, Kontrolle der Finanzmärkte, Lohndumping und Mindestlohn,soziale Verantwortung und Löhne von denen man ohne Unterstützung des Staates leben können muß. Die Rede zog sich umfassend durch alle Themen und Problemfelder ,deutlich grenzte er sich von der Ansicht der anderen Parteien ab. Man  spürte deutlich die positive Ausstrahlung und Aufbruchsstimmung  unseres Kanzlerkanidaten Peer Steinbrück.

Ein toller Abend ,bei dem sich auch Gordan Dudas noch zu uns gesetzt hatte , ging beim Bier und fröhlichen Gesprächen zu Ende .

Gruß Martin

Bericht in den LN vom 14.2.2013

aschermittwoch 001