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Wie ist Halver in Sachen “Schnelles Internet” aufgestellt? Fazit unseres Bürgermeisterkandidaten Michael Brosch

Wie ist Halver in Sachen “Schnelles Internet” aufgestellt? Fazit unseres Bürgermeisterkandidaten Michael Brosch

SPD und UWG Halver hatten gestern Abend zu einer Informationsveranstaltung über Freifunk, technische Umsetzung und Fördermöglichkeiten für Breitband in Halver in den Kulturbahnhof eingeladen. Die freie Verfügbarkeit von Internetdiensten und die qualitative Ausgestaltung von Internetdienstleistungen in Gewerbegebieten und Wohngebieten sind mittlerweile ein wichtiger Standortfaktor für den Zuzug von Familien und Gewerbebetrieben.

MdL Gordan Dudas berichtete in einem erweiterten Grußwort von der Initiative der Landesregierung, den “Freifunk” in Kommunen seitens des Landes NRW künftig noch stärker zu unterstützen. Dabei geht es darum, eigene freie Kapazitäten eines Internetanbieters der Allgemeinheit zur Verfügung zu stellen, ohne dabei selbst Haftungsrisiken der Nutzer übernehmen zu müssen. In Halver gibt es bereits gute Ansätze, die dadurch unterstützt werden können, dass noch mehr Privatpersonen und Gewerbetreibende freie Serverkapazitäten für den Freifunk zur Verfügung stellen. Aus der Versammlung heraus ergaben sich dafür sofort entsprechende Angebote, die seitens der Stadt gern entgegen genommen werden.

Die Breitbandversorgung und deren Verbesserung wurde anschließend vertieft. Stefan Glusa, Geschäftsführer der Telekommunikationsgesellschaft Südwestfalen (TKG) und Thilo Deckert vom Märkischen Kreis erläuterten technische Umsetzungs- und Fördermöglichkeiten.

Im Ergebnis ergaben sich für unseren Bürgermeisterkandidaten Michael Brosch folgende Perspektiven: 

- Das Gewerbegebiet Oeckinghausen kann im Zuge der bestehenden städtischen Perspektiven innerhalb von zwei Jahren an ein schnelles Internet angeschlossen werden

- Für die Versorgung von Halver-Oberbrügge mit schnellem Internet soll eine Fördermöglichkeit zeitnah geprüft werden

- Die Versorgung des Anne-Frank-Gymnasiums soll so schnell wie möglich auf schnelles Internet umgestellt werden

- eine AnsprechpartnerIn bei der Stadt sollte installiert werden, um Fragen von Bürgern dahingehend zu klären, wer der optimale Versorger ist

- Es sollte innerhalb des Rates eine gemeinsame Linie entwickelt werden, wie mit dem Ausbau schneller Internetverbindúngen in Halver grundsätzlich weiter verfahren werde soll.