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Windenergie in Halver – Gemeinsame Strategie der SPD, UWG und der Grünen

Windenergie in Halver – Gemeinsame Strategie der SPD, UWG und der Grünen

An die örtliche Presse mit Bitte zur Veröffentlichung in der Samstagsausgabe ging folgende gemeinsame Erklärung der Fraktionen SPD, UWG und Grüne im Rat der Stadt Halver zur Windkraftdiskussion und dem künftig geplanten gemeinsamen Vorgehen. Für weitere Informationen stehen alle drei Fraktionsvorsitzenden bzw. Stellvertreter selbstverständlich gern zur Verfügung.

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Gemeinsame Position der SPD-, UWG- und Grünen-Ratsfraktionen  zur Windkraft in Halver

 

Der Ausbau der Produktion regenerativer Energien ist ein wichtiger Beitrag, um nachfolgenden Generationen eine intakte Umwelt zu erhalten. Das gilt auch hier vor Ort in Halver! Das Potential für Windkraftanlagen kann einen elementaren Beitrag dazu leisten.

Die bisherige Politik, die sich darauf beschränkte, eine einzige kleine Vorrangzone mit einer Höhenbeschränkung auf 99,9 m für Windenergieanlagen in Halver auszuweisen, gibt der Windkraft nicht den gesetzlich geforderten „substantiellen Raum“.

Auf der anderen Seite sollte die Kommunalpolitik sich das Handeln nicht aus der Hand nehmen lassen. Die von der Verwaltung seit Monaten propagierte Forderung nach Privilegierung erzeugt in Halver Ängste vor einer unkontrollierten „Verspargelung“ der Landschaft, die wir ernst nehmen müssen – auch wenn sie aufgrund der Gegebenheiten in Halver (Arten- und Landschaftsschutz) unwahrscheinlich ist.

SPD, UWG und Grüne setzen sich daher gemeinsam dafür ein,

  • den Bebauungsplan östlich von Engstfeld, der eine Höhenbeschränkung für Windkraftanlagen auf 99,99 Meter vorsieht, aufzuheben. Auf diese Weise werden die Voraussetzungen für den Bau eines Windrades dort geschaffen.
  • auf der Grundlage des Ökoplan-Gutachtens aus dem Jahr 2013 mit Beteiligung der Halveraner Bevölkerung umgehend die Ausweisung weiterer Vorrangzonen für Windenergieanlagen zu prüfen und zeitnah umzusetzen
  • und damit der Windenergie den gesetzlich geforderten substantiellen Raum auch in Halver einzuräumen.

Nur so können wir hier in Halver den Bau von Windenergieanlagen politisch aktiv steuern, auf die Bedürfnisse des Schutzes der berechtigten Belange der Bürgerinnen und Bürger, des Landschafts- und Artenschutzes angemessen eingehen und gleichzeitig unseren Beitrag zur Energiewende leisten.

Freundliche Grüße von

 

Michael Brosch                Dr. Sabine Wallmann               Karl Friedrich Osenberg