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Schulentwicklung in Halver – Sachlichkeit das Gebot der Stunde

per email versendete Pressemitteilung vom Mittwoch 17.1.2016

Wir müssen Schulpolitik nicht nur für ein paar Jahre, sondern langfristig betrachten. Die Eltern und Lehrer brauchen Planungssicherheit, und auch unpopuläre Entscheidungen müssen getroffen werden. Im Schulentwicklungsplan ist die Aussage zur Erhaltung der Grundschule Oberbrügge eindeutig negativ. Die Fakten liegen nun auf dem Tisch und dürfen nicht ignoriert werden. Auch in Zukunft werden diese Zahlen nicht besser, sondern nur noch schlechter. Dies liegt nicht an der Schule selbst, an ihrem Personal oder dem Engagement aller Beteiligten, sondern an der demografischen Entwicklung unserer Gesellschaft.

 

Ein Aufschieben dieser schmerzlichen Entscheidung schadet unserer Stadt und nützt letztlich niemandem. Hierbei gibt es keine Schulpolitik gegen einen Ortsteil, sondern nur für unseren gemeinsamen Schulstandort Halver!

 

Die Vorschläge des Gutachters zu den anderen wichtigen Fragen im Schulentwicklungsplan werden sehr positiv beurteilt.

Die Humboldtschule soll im Gebäude der alten Realschule untergebracht werden und keinesfalls auf zwei Standorte aufgeteilt werden. Hier muss der guten Annahme durch die Eltern mit besten räumlichen Voraussetzungen für die Zukunft Rechnung getragen werden.

 

Der Raumbedarf des AFG ist gerade im Oberstufen-Kursbereich und bei der Unterbringung der Lehrerschaft drückend und soll schnellstmöglich in den Räumen der ehemaligen Ganztagsschule gedeckt werden.

 

Der Prüfauftrag zur Zukunftssicherung und Unterbringung der Lindenhofschule soll durch den Gutachter, Herrn Harbeck, in Kooperation mit der Lindenhofschule durchgeführt werden.

 Martin Kastner

Fraktionsvorsitzender

Presseartikel des AA vom 18.2.2016

Presse Grundschule 18.2 001