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Von Tür zu Tür – Ein Rundgang mit Nezahat Baradari durch Halvers Innenstadt

“Von Tür zu Tür” Ein Bericht von Veith Schmidt

 

„Das war mir wichtig und hat sehr viel Spaß gemacht!“

Mit diesem Resümee beendete Nezahat Baradari die gestrige Tür-zu-Tür-Aktion im Rahmen ihres Wahlkampfauftaktes in Halver.

Die SPD-Kandidatin für den heimischen Wahlkreis 149 Olpe/Märkischer Kreis suchte in der Innenstadt das persönliche Gespräch mit den Bürgerinnen und Bürgern, um für Ihre persönlichen politische Ziele im Rahmen der Gesundheits- und Sozialpolitik zu werben und zusätzliche inhaltliche Anregungen in den weiteren Wahlkampf mit einzubeziehen. Thematisch standen sowohl bundes- als auch kommunalpolitische Themen im Fokus des persönlichen Austausches. Dabei zog sich das Thema „Soziale Gerechtigkeit“ als Kernthema der SPD wie ein roter Faden durch die Gespräche.

Forderungen nach besseren Löhnen, sicheren Arbeitsverhältnissen und finanzieller Stärkung von einkommensschwachen Familien standen dabei im Vordergrund. Gerade Familien mit mehreren Kindern könnten sich einen „normalen“ Urlaub gar nicht mehr leisten und fühlten sich auch bei der Wahrnehmung von Freizeitangeboten gerade jetzt in der Ferienzeit „abgehängt“.

Mit den im Regierungsprogramm „Zeit für mehr Gerechtigkeit“ hinterlegten Maßnahmen zur steuerlichen Entlastung kleinerer und mittlerer Einkommen, der Einführung des „Kinderbonus“ bei der Einkommenssteuer und Wiedereinführung der paritätisch finanzierten Krankenversicherung böte die SPD gerade auch für diesen Personenkreis einen Weg an, um zu einer deutlichen Verbesserung der finanziellen Situation zu kommen führte Baradari aus. Doch auch auf der Lohnseite müsse es zu Einkommenszuwächsen kommen, gerade auch, wenn es um das Thema „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit“ gehe. Hier sei die SPD von allen Parteien der verlässlichste Partner.

Bei der Alterssicherung drücken die Sorgen vor dem sozialen Absturz mit dem Ausscheiden aus dem Berufsleben: „Wie soll ich als alleinerziehende Mutter von zwei Kindern noch etwas für die private Vorsorge zur Seite legen, wenn schon die normalen Lebenshaltungskosten den größten Teil des Einkommens verschlingen?“ wurde Baradari gefragt. Sie verwies hierzu auf die von der SPD geplante Einführung der Solidarrente, mit der ein Abrutschen in die Grundsicherung verhindert und Arbeit als Lebensleistung besser anerkannt werden soll. Bei der Absicherung der Altersrisiken sei der Staat einfach mehr gefordert als bisher. Dies gelte insbesondere bei der Sicherung des jetzigen Rentenniveaus.

Bei den kommunalen Themen wurden Wünsche nach Freizeitangeboten für Kinder und Jugendliche, eine bessere Anbindung Halvers an den öffentlichen Nahverkehr sowie ein beschleunigter Ausbau des schnellen Internets geäußert. Hier könne der Bund natürlich über flankierende Maßnahmen den Kommunen Unterstützung bieten. Insbesondere die Investitionen in die mobile und digitale Infrastruktur seien wichtig, um die Rahmenbedingungen für wirtschaftliche und soziale Stabilität zu erhalten. Hier dürften gerade ländliche Regionen nicht abgehängt werden, deshalb sei dies auch für sie persönlich ein weiteres wichtiges Thema.

Konfrontiert mit der vereinzelt geäußerten Politik- bzw. Parteiverdrossenheit bezog Baradari klar Stellung:

„Wichtig ist mir auch, dass die Menschen wählen gehen und auch darüber hinaus die Chance zur politischen Mitwirkung nutzen“. An der positiven Entwicklung in Halver zeige sich, dass eine konstruktive Zusammenarbeit von Politik und Verwaltung Früchte tragen kann.

„Nicht wählen zu gehen stärkt diejenigen, die der Demokratie feindlich gesinnt sind und schränkt den notwendigen Gestaltungsspielraum der demokratischen Parteien ein.“

Am 17.August ist Nezahat Baradari erneut in Halver und wird zwischen 16:30 und 18:30 Uhr auf dem Alten Markt am Roten Grill des SPD-Stadtverbandes für weitere Gespräche zur Verfügung stehen. Zudem bietet die praktizierende Kinderärztin mit ihrem „Gesundheitsbus“ kostenlose Blutdruck- und Blutzuckermessungen an. Abgerundet wird das Angebot durch den Ausschank von Gesundheitssäften an der „Themenbar